Ein Grandioses Konzert war es ,und es geht weiter! Im November 2017 kommt SEELENNACHT wieder nach Bonn.

Ein Interview mit SEELENNACHT

...und dann wäre da die Frage nach deinem ersten Mal...

Bonn. Ein silberner Wagen fährt vor. Vorne sitzt ein junger Mann, elegant gekleidet. Marc Ziegler von Seelennacht. Begleitet wird der ernst guckende Sänger von seinem Vater und Keyboarder, Berater und Freund René Wedekind. 
Nach einem kurzen, freundlichen "Hallo" geht es los; ein kleiner Ausflug durch Bonn für Photos. In den Photopausen war reichlich Zeit, Marc ein paar Fragen rund um sein aktuelles Album "Lebenslinien" zu stellen, und den ein oder anderen privaten Einblick zu bekommen.

LSR: Wie bist du zur Musik gekommen?
Marc: Eigentlich kam die Idee, Musik zu machen, zur Zeit meines Abiturs. Das hat sich so ergeben. 2008 habe ich das Projekt "Seelennacht" gegründet.

LSR: Gab es ab da nur die Musik oder hast du auch eine Ausbildung oder ein Studium absolviert?
Marc: Ich habe Tontechnik studiert. Hätte das mit der Musik nicht geklappt würde ich wahrscheinlich als Tontechniker arbeiten.

LSR: Erklär mir bitte, wie der Name SEELENNACHT entstand.
Marc: Seele steht für die Psyche des Menschen, die Emotionen. Die Nacht für die Dunkelheit, die eine Seele umgeben kann bzw. als Metapher für eine schwere Zeit, die es zu durchstehen gilt. Zusammen klang es gut und ich glaube es ist ein Name, der in den Köpfen bleibt.

LSR: Zurück in die Schule; wie ist deine Erinnerung an die Schulzeit? 
Marc: Schule war für mich eine eher stressigere Angelegenheit, heute ist es entspannter. Es gab gute und schlechte Zeiten; wie bei allem was man erlebt.
Der Unterricht ging oft bis in den Nachmittag, danach musste zu Hause noch gelernt werden. Zu meinen Lieblingsfächern gehörten Geographie, Französisch, Musik und ganz besonders bildende Kunst. Zu Musik muss ich jedoch gestehen, dass ich im Leistungskurs der Schlechteste war, immerhin mit der Note "befriedigend". Jedoch ging es nur um alle Arten von klassischer Musik, mit der ich bis dahin keinerlei Berührungspunkte hatte. Alle anderen spielten schon seit Jahren klassische Instrumente, die sie in der Musikschule unterrichtet bekamen und hatten daher enorme Vorteile. Ich war damals schon ausnahmslos moderner ausgrichtet, begann zu der Zeit mit dem Musizieren am Computer und am Synthesizer.

LSR: Deine Videos versuchst du an die textlichen Inhalte deiner Songs anzupassen. Wenn du dir deine Traumlocation für einen Dreh aufsuchen könntest, wo wäre das? Wie entstehen deine Videos? 
Marc: Da gibt es ein paar Orte: die Ostsee, Irland und Schottland wären cool.
Die Videos sind vorrangig Eigenproduktionen, die mit Hilfe und Unterstützung von Freunden und Bekannten entstehen. Die Storys werden, ebenso wie die Songtexte, von mir geschrieben. Bei den Videos unterstützt mich insbesondere Mario von Silizium.

LSR: Dein Kleiderstil wirkt sehr elegant. Was trägst du privat, wählst du deine Bühnenoutfits selber aus?
Marc: Meine Kleidung suche ich selber aus. Mir ist mein Wohlbefinden sehr wichtig. Auf der Bühne kleide ich mich noch ein wenig schicker als privat, aber auch da bevorzuge ich elegantere Kleidung, trage auch privat gerne Hemden etc.. Schmuck aus Ketten und Ringen sind für mich wichtige Accessoires.

LSR: ...und dann wäre da die Frage nach deinem ersten Mal... Auf der Bühne...
Marc: (schluckt beim Hören der Frage bevor er lacht...) Ich war damals sehr nervös, nach dem zweiten Auftritt, der als Vorband für Blutengel war, ging es dann. Immerhin geschah dieser vor gut 2000 Zuhörern. Heute bin ich entspannter, im Session ist gleich mein 67. Auftritt, 22 davon wurden von René begleitet.

LSR: Jetzt hätte ich mal eine klassische Interviewfrage. Seit dem 23. September ist dein aktuelles Album Lebenslinien draußen, die Texte regen zum Nachdenken an. Woher nimmst du die Inspiration? 
Marc: Im Grunde aus dem, was mich umgibt: das Leben, die Liebe, persönliche Erlebnisse aber auch die Geschichte. Der Song "S.O.S" zum Beispiel bezieht sich auf den Untergang der Titanic. Sie ist für mich ein wichtiges Sinnbild, weil sie zeigt, dass man neue Dinge ausprobieren muss, neue Technik, neue Wege gehen. Auch wenn mal etwas nicht klappt so kann man aus dem Versuch jedoch auch lernen. Und sie zeigt, dass man sich auch irren kann, egal wie sicher man sich ist.
Natürlich ist mir auch immer das Thema Hoffnung sehr wichtig: diese darf man niemals verlieren. Mir ist es wichtig vorallem auch positive Energie durch meine Lieder zu vermitteln. Energie, welche in nachdenklicher und bestimmt auch melancholischer Form daherkommt, aber in den meisten Fällen Positives bewirken soll. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass die Fans das auch so auffassen.

LSR: Wenn du auf das Jahr 2016 jetzt zurück blickst, wie war es? 
Marc: Ein wichtiger Meilenstein war für mich das WGT. Ich würde mich freuen, dort bald mal wieder auftreten zu dürfen. .

LSR: Welche Ziele und Wünsche hast du für 2017? 
Marc: Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine ostdeutschen Auftritte. Die Leute dort gehen richtig mit, tanzen. Das gibt Selbstbewusstsein. Da würde ich mir im kommenden Jahr ein bisschen mehr auch im westdeutschen Raum wünschen.
Weitere Ziele sind ein neues Album, viele Konzerte, eigentlich soll es 2017 weitergehen wie es 2016 endet. Es ist ein fortlaufender Prozess...

LSR: Erzähl bitte etwas zum Thema Fankontakte.
Marc: Der Kontakt zu meinen Fans ist mir sehr wichtig. Jeder, der ein Foto oder Autogramm möchte, soll dieses auch bekommen. Etwa 20-30 Leute sehe ich bei Konzerten immer wieder, das gibt Sicherheit. Ich erkenne sie und freue mich, dass sie wieder da sind. Manchmal wenn mich jemand anspricht, mit dem ich nur geschrieben habe und ihm noch nie zuvor persönlich begegnet war, brauche ich etwas Hilfe ihn zuzuordnen. Aber wenn man mir dann auf die Sprünge hilft, erinnere ich mich meist auch dann recht schnell. Ich freue mich aber auch auf neue Fans zu treffen, mit ihnen reden zu können. Ich hoffe, dass ich diese Möglichkeit noch sehr lange aufrecht erhalten kann.

LSR: Zum Schluss würde ich gern wissen, wie du die Adventszeit verbringst und Weihnachten feierst. 
Marc: Es gibt noch zwei Konzerte, ansonsten sieht es vermutlich aus wie bei jedem anderen: klassisch - vielleicht sogar ein wenig spießig - schwäbisch. Ich möchte es mir in diesem Jahr mit meiner Freundin gemütlich machen, ein bisschen dekorieren, vielleicht den ein oder anderen Weihnachtsmarkt besuchen, Glühwein trinken... Mittelalterliche Weihnachtsmärkte finde ich toll. Mir gefällt wenn es gemütlich ist, ich mag Lichter, ich mag das Festliche. 
Auch an Weihnachten wird es klassisch, oft gab es Rouladen oder Fondue, mal sehen was es dieser Jahr wird. Und natürlich darf die Bescherung nicht fehlen.

Quellenangaben:
Text (Fragen) by Jenny Metternich (JH), Light & Shadow Reports
www.lightandshadowreports.de
No use or download without written permission.

Interviewpartner: Marc Ziegler, Seelennacht
www.seelennacht.com
https://www.facebook.com/seelennacht/
© Coverbild Album "Lebenslinien", Nutzungsrechte am Interview

VÖ mit freundlicher Genehmigung von Marc Ziegler, vielen Dank!

Marc Ziegler mit Jenny Metternich

am 19.11.2016 Live in Bonn

Im Musik Club Session.

 

Seelennacht – das ist elektronische Musik mit Tiefgang, Stil und Eigenständigkeit. Das Projekt von Marc Ziegler (Sänger, Texter, Songschreiber und Produzent) entstand im Jahre 2008.

Eingängige Melodien, tiefgründige Texte, tanzbare Rhythmen und künstlerischer Anspruch im elektronischen Gewand, bestimmen Seelennacht und formen ein Klangerlebnis der besonderen Art, welches wir gern als Romantic Futurepop bezeichnen. Die visuelle Ausrichtung des Projektes untermalt dies und macht Seelennacht zu einem authentischen Gesamtkunstwerk.

Der vornehmliche Bassgesang von Frontmann und Songschreiber Marc Ziegler weiß auf charismatische Art und Weise den Hörer in seinen Bann zu ziehen, wird jedoch auch immer wieder durch rauchige und rockig-kraftvolle Nuancen erweitert. Der elektronisch-melancholische Sound, oft episch und clubtauglich führt Dich in die Tiefen deiner Seele.

Grundlegend geprägt durch visionäre Autoren wie Jules Verne und H.G. Wells, entspricht das Projekt dem Leitbild des Steampunk. Visionen, Aufbruch, Neuanfang, Melancholie, Romantik, Selbstreflexion und das Auseinandersetzen mit gesellschaftskritischen Themen bestimmen die emotionale Lyrik. Seelennacht vereint all diese Elemente mit dem Geist der industriellen Revolution und der deutschen Romantik. Werde ein Teil der Geschichte

Delivered Soul Live in Bonn am 14.01.2017

Delivered Soul im Bonner Musikclub Session

Am 14.1. hatte das Dark Side Event Team das Elektroprojekt "Delivered Soul" in den Club an der Gerd-von-Are-Straße eingeladen. 
Stefan Uhlmann präsentierte mit Keyboarderin Abby Cole Songs wie "My World", "Don't give up", "Rainy Day" und "Feuer". 
Insgesamt performten die beiden in knapp zwei Stunden 24 Songs. Die angereisten Fans feierten und tanzten ausgelassen. Die Stimmung war sehr gut. 
Stefan Uhlmann verstand es mit Humor und Hingabe durch den Abend zu führen.
Bereits nach dem Soundcheck zeigte Stefan Humor und sorgte mit den Worten "schön, dass ihr alle da ward" für die ersten Lacher. 
Während des Auftrittes holte er Julia (23) auf die Bühne. Auf Nachfrage durch Light & Shadow Reports erzählte sie, dass es ziemlich warm dort war, es aber richtig cool fand. Weiter erklärte sie, dass sie erstmalig auf einer Bühne stand. Der Sänger ging während des Auftritts auch ins Publikum und feierte mit seinen Gästen.
Kleine Premiere feierte der Song "The Voice": er wurde zum ersten Mal live gesungen. Kommentar Stefan Uhlmanns dazu: "Wenn es schief geht ist es mir auch scheissegal, Hauptsache ihr habt Spaß dabei!" Fannähe wird bei Delivered Soul groß geschrieben. 
Dies merkte man auch im Anschluss ans Konzert bei der Autogrammstunde. 
Im Gespräch verriet Stefan Uhlmann, dass die Musik ein Hobby sei, es schwer auf dem Musikmarkt ist weil es einfach sehr viele gute Bands gebe.

Text by Jenny Metternich
Pictures by Vivien von Roit und MK Photography
Bilder Vivien von Roit genehmigt von S. Uhlmann und A. Cole am 15.1.17, 

Delivered Soul Live in Bonn 

Jenny Metternich mit Sänger Stefan Uhlmann

 

System Noire Live in Essen

Don´t  Panic ,Dark Communion Festival am 13.04. 2017 in Essen 

Fotos bei Meke Photography Konzert Fotografie

Blütenasche Live in Essen

Don´t  Panic ,Dark Communion Festival am 13.04. 2017 in Essen 

Fotos bei Meke Photography Konzert Fotografie

Danke an Unsere Fotografin......

X-O-Planet in Bonn

X-O-Planet Live am 13.05.2017

Es war uns ein Fest das 

Dark-Side-Event-Team

freut sich schon auf das nächste mal.


Gothic meets Rock Kierspe

25-27.05.2017

Gothic Meets Rock im Sauerland

Am vergangenen langen Vatertagswochenende luden die Veranstalter Heike und Manuel zum Gothic Meets Rock Festival ins sauerländische Kierspe. 
Erstmalig in kleinem Umfang im Jahr 2014 in Lüdenscheid gestartet fand das Event in diesem Jahr auf Gut Haarbecke statt. 
Die Besucher erwarteten neben einem wunderschönen Festivalgelände mit reichlich Platz zum Parken und Campen viele verschiedene Bands. Hierbei überzeugte die bunte Mischung aus bekannten und unbekannten Bands, welche den Besuchern mit ihrer Musik ordentlich einheizten. 
Den Auftakt gaben am Donnerstag „Watt aufs Ohr“, eine Kinderband aus dem Kölner Raum. Weitere Acts am Donnerstag und Freitag waren zum Beispiel Sober Truth (Metal, Siegburg), the pussybats (Dark Glam Rock, Stuttgart), Dave Esser (Wülfrath) und Seth 13 (Metal, Lüdenscheid).
Am Samstag betraten bei sommerlichen Temperaturen als erste Band Lichtscheu (Melodic Metal, Dark Romantic Rock, Flensburg) die Bühne. Ihnen folgten die Bands Kaizer , Carpatia Castle, Seelensturm und Salvation Amp.
Den Nachmittag gestalteten die Bands MayzeNox InternaEIGENSINNVoodoma Official Site, Hubert Kah, LICHTGESTALTSchattenmannRabbit at War und Seelennacht.
Während sich der Platz vor der Bühne während des Auftritts von Hubert Kah, einst sehr erfolgreich mit dem Song „Sternenhimmel“ zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle, lichtete, gelang es allen anderen Bands, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Die Besucher tanzten und feierten während der Auftritte ausgelassen. 
Gegen die gnadenlos brennende Sonne hatten die Veranstalter einen riesigen Fallschirm gespannt, der den Bereich vor der Bühne in Schatten tauchte. Auch für reichlich Getränke und Speisen war seitens der Veranstalter gesorgt, sodass nun die Vorfreude auf 2018 bleibt, denn: Nach dem Festival ist vor dem Festival.

 

Homepage: www.gothicmeetsrock.de, Infos auch auf Facebook
Bilder und Text: Jenny Metternich, Light & Shadow Reports,www.lightandshadowreports.de
Powered by Dark Side Event Team, danke Tanja und Stephan Höhne für die Zusammenarbeit! 
www.dark-side-2015.jimdo.com


Fortsetzung Folgt...........